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Webdesign & Programmierung28.10.2008
Heute erreichte uns ein Werbefax mit dem Google-Logo und der Überschrift "Regionaleintrag". Es ist bereits mit unseren Firmendaten ausgefüllt und enthält Felder zum Eintragen von Suchbegriffen. Auf den ersten Blick erscheint es wie die Aktualisierung unseres Google-Eintrages. Aber Achtung - es ist nicht von Google, sondern dem Anbieter Yellowpage AG.
Im Kleingedruckten unten ist zu lesen, dass man mit seiner Unterschrift einen Vertrag mit der Yellowpage AG abschließt. Dieser Vertrag untersteht englischem Recht, Gerichtsstand ist London. Die Vertragslaufzeit beträgt 2 Jahre und im Monat ist 89 EUR zu zahlen - jährlich im Voraus. Dafür erhält man einen Eintrag seiner Daten im Branchenverzeichnis dieser Firma auf der Website www.yellowpage.ag. Eine zusätzliche Anmeldung bei Google verspricht die Firma ab November 2008 kostenfrei.
Sie brauchen keinen Anbieter zu beauftragen, Sie bei Google anzumelden. Die Suchmaschine kommt automatisch von allein regelmäßig auf Ihre Seiten, sofern sie im Netz verlinkt ist.
Für unsere Kunden melden wir bereits bei Google eine speziell aufbereitete Sitemap an, die das Indexieren sämtlicher Seiten Ihrer Homepage durch die Suchmaschine erleichtert.
So prüfen Sie, ob Ihre Homepage bereits bei Google erfasst ist:
Geben Sie www.google.de in das Adressfeld Ihres Browsers ein. In das Suchfeld auf der Google-Homepage geben Sie folgendes ein:
site:www.meine-homepage.de
Ersetzen Sie meine-homepage.de durch Ihre Adresse.
Google gibt daraufhin alle Seiten Ihrer Homepage aus, die in der Google-Datenbank sind.
Wenn Sie mehr zum Thema "Wie ich gut bei Google gefunden werde" wissen möchten, vereinbaren Sie einen Termin mit uns.
Übrigens: Ein ähnliches Werbefax erhielten wir vor einigen Monaten. Es hatte sich von der Aufmachung an die Gelben Seiten angelehnt und war statt dessen auch von einem anderen kostenpflichtigen Anbieter. Wer nicht genau hinschaut, meint, es sei die Aufforderung zur Aktualierung seiner Daten und kommt dieser Aufforderung nach, ohne genauer hinzuschauen. Statt dessen wird ein teurer Vertrag mit einem anderen Anbieter und recht langer Laufzeit fällig.
Auf eine solche Verwechslung setzen auch Registrare (Firmen, die Domainnamen verkaufen). Sie senden Homepagebetreibern eine E-Mail mit der Aufforderung, die Verlängerungskosten für ihre Domain zu bezahlen. Die Firma hat nur gar keinen Auftrag, diese Domain zu verwalten. Sie will den Angeschriebenen als neuen Kunden gewinnen. Wenn man der Zahlungsaufforderung nachkommt, geht man einen Vertrag zum Domainumzug zu diesem Anbieter ein. So erging es einem unserer Kunden mit seiner *.com-Domain. Erschwerend kam hinzu, dass der Schriftverkehr zu diesem Anbieter in den U.S.A. in Englisch geführt werden musste.
Also schauen Sie genau hin und prüfen Sie, ob sie so einen Vertrag wirklich wollen!